
Fernwärme vs. Nahwärme: Was ist sinnvoll?
Machbarkeitsstudie Fernwärme, Gemeinde Rubigen
Die Gemeinde Rubigen möchte die Machbarkeit und das Potenzial eines Fernwärmenetzes untersuchen. Die von eicher+pauli erstellte Machbarkeitsstudie soll Aufschluss darüber geben, welche Verteilgebiete sowie welche Quellen und Energieträger für die Fernwärme in der Gemeinde in Frage kommen. Auch soll der approximative Wärmepreis ermittelt werden. Für den Gemeinderat soll so eine Entscheidungsgrundlage geschaffen werden.
eicher+pauli zeigte im Rahmen der Machbarkeitsstudie auf, dass es wirtschaftlich wie auch ökologisch sinnvoll ist, auf gross angelegte Fernwärmeversorgungsflächen zu verzichten. Optimal für die untersuchten Gebiete wären diese mit ein oder mehreren Nahwärmeverbünden zu erschliessen. Eine technisch sowie wirtschaftlich sinnvolle Abwärmenutzung Dritter ist derweil nicht gegeben.
Highlights:
- Machbarkeit Fernwärme
- Aufzeigen möglicher Energiezentralenstandorte
- Aufzeigen Potenzial im Bereich Nahwärmeverbund
Geschäftsfelder
- beratung+entwicklung
- energie+strategie
Auftraggeber
Gemeinde Rubigen
Objektart
- Stadt Gemeinde
Baujahr
2023—2023
Dossiers zu diesem Thema
zu den DossiersFür das zukünftige TecLab in Burgdorf durften wir im Auftrag des Amtes für Grundstücke und Gebäude (AGG) Bern das Energie- und Gebäudetechnikkonzept für die Transformation des ehemaligen Gebäudes der Berner Fachhochschule entwickeln. Das Projekt steht exemplarisch für eine nachhaltige und zirkuläre Bauweise im Bildungsbereich.
Die Areal- und Medienversorgung wird zunehmend komplexer – gleichzeitig steigen die Anforderungen an Nachhaltigkeit, Wirtschaftlichkeit und Versorgungssicherheit. Genau hier setzen wir bei eicher+pauli an: Wir entwickeln Energiekonzepte, die über die reine Technik hinausgehen und als strategische Grundlage für zukunftsfähige Lösungen dienen.
Das Walzwerk-Areal in Münchenstein – einst ein traditionsreiches Industrieareal (Aluminium Press- und Walzwerk, gegründet 1918) – hat sich in den letzten Jahren zu einem lebendigen Standort für Gewerbe, Kultur, Bildung, Sport und Gastronomie entwickelt. Heute beleben über 90 Mieter das über 50’000 m² grosse Areal. Nun geht das Areal den nächsten konsequenten Schritt: die Transformation hin zu einer weitgehend CO₂-neutralen Energieversorgung.