
Neubau Energiezentrale Mifa AG Frenkendorf
Neue Energiezentrale erfüllt Nachhaltigkeitsanforderungen
Neue Energiezentrale erfüllt Nachhaltigkeitsanforderungen
Die Mifa AG in Frenkendorf ist Teil der Mibelle Group und der M-Industrie. Hier werden Wasch- und Reinigungsmittel sowie Margarinen und Speisefette hergestellt. Die bestehende Wärme- und Kälteversorgung des Werks hatte ihre technische Lebensdauer erreicht und entsprach den Rahmenbedingungen bezüglich Nachhaltigkeitsanforderungen der M-Industrie nicht mehr, weshalb eicher+pauli mit dem Ersatz beauftragt wurde.
Aus betrieblichen Gründen (unterbruchsfreie Versorgung) wurde für die Erneuerung der Wärme- und Kälteanlagen eine neue Energiezentrale erstellt. Hieraus werden zwei getrennte Wärmenetze betrieben: Ein Mitteltemperaturnetz von 70°C und ein Hochtemperatur-netz von 110°C. Die fossilen Dampf- wurden durch effiziente Heisswasserkessel ersetzt, welche zudem die Versorgungssicherheit und Spitzenabdeckung des Mitteltemperaturnetzes übernehmen. Die Abwärme der Druckluftanlage und der Abgaskondensation wird direkt für den umweltschonenden Betrieb des Mitteltemperaturnetzes genutzt.
Auch für die Kälteanlage erfolgte ein Life-Cycle-Ersatz, womit eine Effizienzsteigerung erzielt wurde. Das natürliche Kältemittel Ammoniak dient als Energieträger und wird mit einer hybriden Rückkühlanlage verflüssigt. Die anfallende Abwärme wird über eine Wärmeauskoppelung (WP) für das wärmeseitige Mitteltemperaturnetz genutzt. Alle Massnahmen bewirken eine deutliche Reduktion des Verbrauchs von Erdgas sowie eine Senkung des CO2-Ausstosses von rund 960 Tonnen pro Jahr.
Heizleistung Kessel 2 x 2’000 kW
Heizleistung Wärmepumpe 800 kW
Kälteleistung Minus- Pluskühlung 750 kW 1’750 kW
Geschäftsfelder
- technik+gebäude
- energie+strategie
Auftraggeber
MIFA AG
Objektart
- Industrie Gewerbe
Energieträger
- Umweltwärme
- Industrie Abwärme
- Erdgas/Heizöl
Leistungen e+p
- Energieversorgung
- Thermische Prozessenergie
- Energiekonzepte
Baujahr
2004—2008
Dossiers zu diesem Thema
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