
Schwesternwohnheim Tivoli Luzern
Neue Heizverteilung und Lüftungsanlage erbringen hohe Energieeffizienz
Die St. Anna Stiftung führt die sozialen Werke der Gemeinschaft der St. Anna-Schwestern. Sie verfolgt gemeinnützige Ziele und realisiert wohltätige Projekte. Insbesondere unterstützt sie Menschen in Notlagen. Heute leben 70 Schwestern an der Tivolistrasse 21, unter anderem im Schwesternwohnheim Tivoli.
Mit der kompletten Instandsetzung der Gebäudehülle und des Innenausbau des Schwesternwohnheims Tivolistrasse 5, erfolgte auch eine gesamthafte Erneuerung der Heizung und Lüftung auf allen Geschossen. eicher+pauli war für die Planung und Ausführung der HLK-Arbeiten zuständig. Die veralteten Anlagen wurden vollständig durch moderne und energieeffiziente Geräte abgelöst. Insgesamt wurde ein erfolgreiches Projekt realisiert, obwohl für alle Medien nur engste Platzverhältnisse vorhanden waren.
Die alte Bodenheizung wurde mit einem neuen Verteilsystem ersetzt. Via Plattenwärmetauscher erfolgt die Wärmeabgabe in die verschiedenen Räume im Wohnheim nun mittels thermostatisch regelnden Heizkörpern. Die neuen Anlagen wurden ans bestehende Fernwärmenetz angebunden. Die Wärmeerzeugung erfolgt nach wie vor in der Hirslanden Klinik St. Anna.
Die Lüftungsanlage des Wohnheims wurde mit neuen Geräten und einem komplett neu gebauten Kanalnetz ausgestattet. Sie liefert bedarfsgerecht frische Luft im ganzen Gebäude. Die brandschutztechnischen Massnahmen erfüllen die heutigen Anforderungen und wurden in enger Zusammenarbeit mit der Gebäudeversicherung ausgeführt.
Geschäftsfelder
- technik+gebäude
Auftraggeber
St. Anna Stiftung
Objektart
- Wohnungsbau
Energieträger
- Fernwärme
Leistungen e+p
- Elektro/GA
- Gebäudetechnik
Baujahr
2012—2013
Dossiers zu diesem Thema
zu den DossiersDas Walzwerk-Areal in Münchenstein – einst ein traditionsreiches Industrieareal (Aluminium Press- und Walzwerk, gegründet 1918) – hat sich in den letzten Jahren zu einem lebendigen Standort für Gewerbe, Kultur, Bildung, Sport und Gastronomie entwickelt. Heute beleben über 90 Mieter das über 50’000 m² grosse Areal. Nun geht das Areal den nächsten konsequenten Schritt: die Transformation hin zu einer weitgehend CO₂-neutralen Energieversorgung.