Wie ein Kaf­fee in Lon­don zu 10 Jah­ren ei­cher+­pau­li führ­te

10 Jahre Ju­bi­lä­um von Sas­kia Frey-von Gun­ten

Im Juli 2026 durf­te Sas­kia Frey-von Gun­ten ihr 10-jäh­ri­ges Ju­bi­lä­um bei ei­cher+­pau­li fei­ern. Die Pro­jekt­lei­te­rin ist am Stand­ort in Olten tätig und bringt ihre Er­fah­rung ins­be­son­de­re in der Ener­gie­be­ra­tung, Nach­hal­tig­keit und In­no­va­ti­on ein. Wir haben mit Sas­kia über ihren Weg, be­son­de­re Be­geg­nun­gen und dar­über ge­spro­chen, warum sich ei­cher+­pau­li für sie immer ein biss­chen wie Fa­mi­lie an­ge­fühlt hat.

Saskia, 10 Jahre eicher+pauli – wie fühlt sich das an?
Sehr gut. Im Juli 2026 durfte ich mein 10-jähriges Jubiläum bei eicher+pauli feiern. Meine Geschichte reicht aber noch weiter zurück: Bereits von 2011 bis 2014 war ich in Bern tätig. Insgesamt begleitet mich die Firma also schon deutlich länger. Und es ist ein tolles wertschätzendes Gefühl.


Wie bist du damals zu eicher+pauli gekommen?
Der erste Kontakt entstand während meines MAS in Environmental Technology and Management. Ich besuchte ein Modul bei unserem Gründer Hanspeter Eicher und war beeindruckt von seinem enormen technischen Wissen. Gleichzeitig wurde mein persönliches Interesse an erneuerbaren Energien immer grösser.

Nach dem Studium verschlug es mich allerdings zunächst für rund eineinhalb Jahre nach London, wo ich ebenfalls in diesem Bereich arbeiten konnte. Als ich langsam wieder zurück in die Schweiz wollte, schrieb ich Hanspeter eine E-Mail und fragte, ob bei eicher+pauli gerade eine Stelle frei sei.
Zufälligerweise war Beat Nussbaumer zu dieser Zeit in London in den Ferien. Und so kam es, dass wir uns auf einen Kaffee trafen und – tatsächlich bei einem Kaffee – die Zusammenarbeit beschlossen.


Getränke scheinen bei deinen Einstiegen bei eicher+pauli eine gewisse Rolle zu spielen.
Offenbar! (lacht) Aber beim zweiten Mal war es dann ein Bier.


Du warst zunächst bis 2014 bei eicher+pauli. Was ist dir aus dieser ersten Zeit besonders geblieben?
Ich durfte gemeinsam mit Beat viele spannende Projekte begleiten. Dazu gehörten unter anderem CO₂-Reduktionspfade mit verschiedenen EnAW-Partnern sowie Projekte für die Katholische Kirche Bern oder armasuisse. Gleichzeitig wurde ich immer gefördert. Ich konnte zwei CAS absolvieren und mich zur GEAK-Expertin ausbilden lassen. Das waren wichtige Schritte für meine fachliche Entwicklung.

Aber auch das Miteinander ist mir sehr geblieben. Über Mittag wurde gejoggt, in den Pausen viel gelacht und am Freitag gab es ab und zu ein Feierabendbier. Entsprechend schwer fiel mir der Abschied 2014.


Trotzdem bist du gegangen. Was hat dich später zurückgebracht?
Manchmal braucht es etwas Neues, um zu merken, wie gut es vorher eigentlich gepasst hat. Als ich mich 2019 an meinem neuen Wohnort Olten nach einer neuen Stelle umsah, schrieb ich nicht Hanspeter, sondern André Flückiger. 2011 noch Projektleiter in Bern, damals bereits CEO von eicher+pauli.

Und auch diesmal wurde die Zusammenarbeit ganz unkompliziert beschlossen – eben bei dem erwähnten Bier.


Wie war dein Wiedereinstieg?
Ich kam unter der Führung von Simona Siegenthaler zurück, die ich noch aus meiner ersten Zeit in Bern kannte. Beim ersten Firmenanlass sagte Bene Eggen, eine der ersten Mitarbeitenden, zu mir: «Willkommen zurück in der Familie!»

Vielleicht klingt das ein bisschen kitschig – aber genau so hat es sich tatsächlich angefühlt. Und jetzt bin ich schon wieder seit sieben Jahren hier und freue mich immer wieder auf die Firmenanlässe, wo man alle trifft.


Was hat sich in dieser Zeit verändert?
Natürlich sehr viel. Ich durfte auch bei eicher+pauli Olten zahlreiche interessante Projekte leiten und mich fachlich weiterentwickeln.
Heute bin ich insbesondere als «Neutrale Energieberaterin Kanton Solothurn» unterwegs und betreue zudem ein grosses Mandat im Bereich der Energieberatung im Kanton Bern.

Gerade im Jahr 2022 wurde ich aufgrund der aktuellen Energiethemen für verschiedene Interviews in Radio, Zeitungen und Fernsehen angefragt – unter anderem zu den Themen Energiesparen und Heizungsersatz. Da spielte sicher auch der Frauenbonus eine Rolle – aber den nehmen wir, wenn er kommt. (lacht)
Daneben koordiniere ich SNBS-Zertifizierungen, verfasse Nachhaltigkeitsberichte und engagiere mich für interne Innovationen.


Und was ist aus dem Mittagssport geworden?
Mit meinem heutigen Pensum von 55 Prozent – und vielleicht auch ein bisschen wegen des Alters 😉 – gehe ich zwar nicht mehr regelmässig über Mittag joggen.

Aber gelacht wird immer noch viel. Und das Feierabendbier darf selbstverständlich ab und zu auch nicht fehlen.


Was schätzt du heute besonders an eicher+pauli?
Da gibt es einiges. Zum Beispiel, dass ich auch mit meinem reduzierten Pensum spannende und anspruchsvolle Projekte leiten kann. Oder dass ich bei technischen Fragen immer jemanden anrufen kann, der weiterhilft.

Ich schätze auch die Flexibilität sehr. Ich kann meine Arbeitszeit gut gestalten und dadurch Familie und Beruf miteinander vereinbaren.
 
 
Wenn du deine zehn Jahre in ein paar Worten zusammenfassen müsstest?
Spannende Arbeit, Entwicklungsmöglichkeiten, Kollegialität und Vertrauen. Diese Kombination ist alles andere als selbstverständlich.
Ich bin deshalb sehr dankbar für die vielen Begegnungen, Projekte und Möglichkeiten, die ich bei eicher+pauli erleben durfte.

Und ich freue mich auf die nächsten 10 Jahre! 🍻🎉

01_Saskia_Frey_vonGunten

Saskia Frey-von Gunten ist Projektleiterin bei eicher+pauli Olten und feiert ihr 10-jähriges Jubiläum

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