
Innovative Holzdampffeuerung für Feldschlösschen
Innovative Holzdampffeuerung für Feldschlösschen
Technische Innovation, Denkmalpflege und erneuerbare Energieversorgung vereinen sich in diesem aussergewöhnlichen Projekt bei Feldschlösschen in Rheinfelden. Gemeinsam mit der Wärmeverbund Rheinfelden AG realisierten wir im historischen Bestand der alten Lokremise eine moderne Holzfeuerungsanlage mit 2.3 MW Leistung.
Die Anlage wurde in der ehemaligen Lok-Werkstatt sowie im darunterliegenden Geschoss integriert und erhöht den erneuerbaren Anteil der Energieversorgung von Feldschlösschen von 65 % auf über 90 %. Gleichzeitig deckt sie zusätzlichen Wärmebedarf des Wärmeverbunds Rheinfelden Mitte.
Besonders anspruchsvoll war die Integration der Holzdampffeuerung in die denkmalgeschützte Lokremise. Für die notwendige Abgasführung wäre eine Kaminhöhe von rund 40 Metern optimal gewesen, was aufgrund der denkmalpflegerischen Vorgaben jedoch nicht möglich war. Durch eine sorgfältige Planung und eine architektonisch abgestimmte Verkleidung konnte der Kamin harmonisch in das historische Gesamtbild integriert werden.
Bereits heute deckt Feldschlösschen rund 70 % seines Wärmebedarfs mit eigenen erneuerbaren Energiequellen – unter anderem durch Biogas aus der Abwasservorbehandlung sowie konzentrierten Alkohol aus der alkoholfreien Bierproduktion. Mit der neuen Holzfeuerungsanlage wird dieser Anteil weiter erhöht.
Im Auftrag der Wärmeverbund Rheinfelden AG durften wir als Generalplaner die gesamte Gebäudetechnikplanung übernehmen und die anspruchsvolle Umsetzung im historischen Bestand koordinieren.
Highlights:
- innovative Holzdampffeuerung
- denkmalgeschütztes Gebäude
- erneuerbare Anteil der Energieversorgung auf 90
Geschäftsfelder
- technik+gebäude
Auftraggeber
Wärmeverbund Rheinfelden AG, c/o AEW Energie AG
Bauherrschaft
Wärmeverbund Rheinfelden AG, c/o AEW Energie AG
Generalplaner
eicher+pauli Liestal AG
Objektart
- Industrie Gewerbe
Energieträger
- Holz
Leistungen e+p
- Gesamtkoordinator Technik für BH/GP/TU
- Energieversorgung
- Thermische Prozessenergie
- Gesamtplanung Energie
- Energieplanung
Baujahr
2024–2026