
XUND Bildungszentrum Gesundheit Zentralschweiz
Zentrum XUND im Luzerner Kantonsspital
Der Neubau auf dem Areal des Luzerner Kantonsspital schiebt sich den beiden Nachbargebäuden als neue Mitte ein. Der entstehende Freiraum, zu dem sich auch die Cafeteria öffnet, wird zum neuen, lebendigen Zentrum für die umliegenden Gebäude.
Auf die urbane Dichte des Gebäudeensembles antwortet im Inneren des Bildungszentrums ein grosszügiges Atrium. Das Foyer mit seinen Lerninseln ist Lichthof und Herz des Hauses. Beim Durchschreiten zeigt sich hier das einfach organisierte Innenleben des Gebäudes.
Zu den Unterrichtsräumen in den Galeriegeschossen gelangt man über die freistehende Spiraltreppe. Sie sieht als dynamisches Element der Drehung in Kontrast zur ruhigen, sachlichen Hülle und erlaubt es, aus den Galerien herauszutreten – hinein in den Luftraum des Lichthofs.
Der Neubau bietet für die rund 70 Studierenden zeitgemässe Unterrichtsräume, Lerninseln, eine moderne Laborinfrastruktur für die biomedizinische Analytik, praxisnahe Skills-Räume, eine Mediothek, das Bistro sowie die Verwaltung mit knapp 100 Arbeitsplätzen für die Mitarbeitenden.
Die Wärmeversorgung erfolgt ab einer neuen Fernleitung von LUKS, die benötigte Kälte wird selbst, Inhouse erzeugt. 5 Teilklimaanlagen sorgen für genügende und optimal konditionierte Frischluft. Die Teilklimaanlage Labor muss zudem sicherheitsrelevante Funktionen übernehmen.
Geschäftsfelder
- technik+gebäude
Auftraggeber
Luzerner Kantonsspital (LUKS)
Bauherrschaft
Kantonsspital Luzern
Objektart
- Schulen Bildung
- Büro Verwaltung
Energieträger
- Fernwärme
Leistungen e+p
- Elektro/GA
- Wettbewerbe
- Gebäudetechnik
Baujahr
2015—2019
Dossiers zu diesem Thema
zu den DossiersDas Walzwerk-Areal in Münchenstein – einst ein traditionsreiches Industrieareal (Aluminium Press- und Walzwerk, gegründet 1918) – hat sich in den letzten Jahren zu einem lebendigen Standort für Gewerbe, Kultur, Bildung, Sport und Gastronomie entwickelt. Heute beleben über 90 Mieter das über 50’000 m² grosse Areal. Nun geht das Areal den nächsten konsequenten Schritt: die Transformation hin zu einer weitgehend CO₂-neutralen Energieversorgung.